Die Weine in unserem Weingut entstehen durch ein individuelles Zusammenspiel von Boden, Kleinklima und Rebsorte, dem so genannten Terroir. Unser Ehrgeiz ist es – durch unsere Arbeit in Weinberg und Keller – die Besonderheit eines jeden Weines zu entfalten.
All unsere Weine sind Bio-Weine (DE-Öko-022), deren ökologisch sorgsame Herstellung eine hohe Qualität und Verträglichkeit garantiert und zugleich die Umwelt schont.
Basisweine sind unsere jungen und unkomplizierten Weine für jeden Tag. Sie stammen aus unterschiedlichen Lagen, die den typischen Geschmack der Trauben prägen. Die Erträge liegen bei max. 75 hl / Hektar.
• 2019 Ruländer lieblich
#0919
• 2018 Müller-Thurgau feinherb
#1812
• 2018 Sauvignon Blanc trocken
#0833
• 2017 Riesling trocken
#1724
• 2017 Cuvée EnVie feinherb
#1717
• 2016 Cuvée EnVie trocken
#1617
• 2018 Rosé feinherb
#1809
• 2017 Blanc de noir feinherb
#0727
• 2017 Cuvée No 1 trocken
#1710
• 2017 Cuvée No 2 lieblich
#1711
Die Trauben unserer Gutsweine wachsen in ausgewählten Lagen mit tiefgründigen Böden. Im Zusammenspiel von Rebsorte und passenden klimatischen Bedingungen entfalten diese Weine ihren Charakter. Die Erträge liegen zwischen 60 – 75 hl / Hektar.
• 2018 Chardonnay trocken
#0828
• 2017 Weisser Burgunder trocken
#0729
• 2017 Grauer Burgunder Kabinett trocken
#0721
• 2017 Spätburgunder trocken
#0720
• 2017 Dornfelder lieblich
#0701
Die Highlights des 2014er Jahrgangs: die handverlesenen Rieslinge
Die Rieslinge, bei denen ich 2014 mitgewirkt habe, stammen aus den Lagen Aulerde und Morstein. Diese zwei Lagen habe ich mir deshalb ausgesucht, weil ich herausfinden möchte, wie sie schmecken und wie sich die Weinberge verhalten. Jede Lage hat andere klimatische Bedingungen und unterschiedliche Bodeneigenschaften. Die Aulerde liegt etwas weiter östlich, wodurch die Trauben schneller reifen, weil sie mehr Sonnenstrahlen abbekommen. Im Boden findet man Lösschichten und geringe Anteile von Kalksteinen. Der Morstein wird durch die langanhaltende Abendsonne geprägt, die eine langsame Reifung hervorruft – dessen Boden besteht aus tonigem Mergel mit Kalkstein. Im Untergrund befinden sich Kalkfelsen, die dem Wein eine gewisse Mineralik verleihen.
Die aus diesen Lagen stammenden Rieslinge haben wir in drei Lesedurchgängen per Hand geerntet. Somit konnten wir selektionieren, sprich die faulen Trauben aussortieren und die gesunden Beeren vor Verletzungen schonen.
Im Weingut wurden die Trauben anschließend eingemaischt, das heißt sie wurden gequetscht, sodass die Aromen aus der Beerenschale in den Saft übergehen können. Nach mehreren Stunden Standzeit haben wir sie in die Kelter geschippt und gepresst.
Der Saft musste daraufhin über Nacht im Tank bleiben, sodass sich grobe Teile am Boden absetzen konnten. Den klaren Most konnten wir schließlich in einen Tank einlagern. Alle Rieslinge wurden spontan vergoren. Spontangärung bedeutet, dass ausschließlich die Hefen benutzt werden, die aus dem Weinberg stammen und sich auf der Beere selbst befinden. Dies spiegelt noch mehr das Terroir des Weinbergs wider und jeder Wein entwickelt sich somit zu einem Unikat. Das Resultat sind vier Weine mit ganz unterschiedlichem Charakter und spannenden Facetten.
Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, die eigenen Trauben, in denen fast ein Jahr Arbeit steckt, zu lesen und zu verarbeiten. Wenn man dann im Keller vor dem Tank steht, in dem der Most gärt, später dann den fertigen Wein auf die Flaschen füllt und schlussendlich eine Flasche in der Hand hält, sind alle Anstrengungen im Weinberg und im Keller vergessen. Das ist ein Gefühl, als würde man ein Stück von sich selbst in die Welt entlassen.
Jason Groebe